Hautkrebs
Die wichtigsten Fakten

UV-Strahlung gilt als wichtigster Risikofaktor für fast alle Hautkrebsarten. Hautkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung der Haut. Fachleute unterscheiden zwischen weißem Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom) und schwarzem Hautkrebs (Melanom). Es gibt auch weitere, seltenere Formen wie das Merkelzellkarzinom.
Weltweit steigt die Zahl der Menschen, die am Melanom erkranken, und das vor allem dort, wo hellhäutige Menschen starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Aber auch Menschen mit dunklem Hautton können an Hautkrebs erkranken und müssen ihre Haut gut schützen. Wird Hautkrebs früh diagnostiziert, sind die Heilungschancen hoch. Etwa zwei Drittel der Melanome werden in einem noch frühen Tumorstadium erkannt.
Risikofaktoren
- UV-Strahlung (Sonne, Solarien, medizinische Geräte)
• Heller Hauttyp, genetische Veranlagung, Muttermale
• vorangegangene Hautkrebserkrankung
• mit zunehmenden Jahren steigt die UV-Schädigung
• chronische Hautveränderungen, Narben, geschwächtes Immunsystem
• langanhaltender Kontakt mit krebserregenden Stoffen (Arsen, Teer, Tabak)
• bestimmte Medikamente, z. B. Immunsuppressiva
ABCDE-Regel

Die Haut mit ihren Leberflecken verändert sich über die Jahre. Suchen Sie deshalb Ihre Haut regelmäßig aufmerksam nach Veränderungen ab. Schauen Sie auch etwa hinter Ohren oder zwischen Fußzehen nach. Nutzen Sie dafür die ABCDE-Regel der Deutschen Krebsgesellschaft. Gehen Sie zum Arzt oder zur Ärztin, wenn Sie eine Veränderung bemerken.
Der – neue oder bestehende – Leberfleck hat eine ungleichmäßige Form entwickelt.
Der Rand des Leberfleckes ist gezackt, verwaschen, uneben oder rau.
Rosa, Grau, Braun, Schwarz: Es kommen mehrere Farben in einem Leberfleck zusammen.
Der Leberfleck hat mehr als 5 Millimeter Durchmesser oder eine Halbkugelform.
Der Leberfleck ragt mehr als einen Millimeter über das Hautniveau hinaus und/oder hat eine raue und schuppende Oberfläche.
Vorsorge: Sonnenschutz

- Verwenden Sie einen Lichtschutzfaktor, LSF, von mindestens 30 für Ihren täglichen UV-Schutz. Im Wasser oder in Höhen sollte es ein LSF 50 + sein.
- Das Produkt sollte auch gegen UVA-Strahlen schützen und ein UVA-Siegel tragen.
- Laut Bundesamt für Strahlenschutz, BfS, sollte eine 200 ml-Flasche nach ca. fünfmaligem Eincremen des ganzen Körpers eines Erwachsenen leer sein; verwenden Sie lieber zu viel Creme als zu wenig.
- Das Sonnenschutzmittel 30 Minuten vor dem Rausgehen auftragen.
- Für zusätzlichen UV-Schutz durch Hut, Brille, Kleidung sorgen.
- Mittagsonne meiden, im Schatten bleiben.

